2014 - Stiftungsgotesdienst

Nachricht Bremervörde, 06. Februar 2014

In einem gut besuchten festlichen Gottesdienst wurden am vergangenen Sonntag in der Auferstehungskirche in Bremervörde ausscheidende Mitglieder im Vorstand und im Kuratorium der Stiftung Pro Liborius & Auferstehung verabschiedet und neue Mitglieder begrüßt.

Wilhelm Lütjen, ein Mann der ersten Stunde, der der Stiftung bereits in ihrer Gründungsphase mit finanziellem und steuerlichem Rat zur Seite gestanden hatte, verlässt nach über 10 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit den Vorstand der Stiftung. Die Stiftung, die ihm zu großem Dank verpflichtet ist, lässt ihn nur ungern gehen, respektiert aber seinen Wunsch, insgesamt kürzertreten und sich gemeinsam mit seiner Ehefrau seinem Hobby, dem Segeln, widmen zu wollen.

An seine Stelle tritt der neu in den Vorstand gewählte Steuerberater Christian Harms, der die Stiftung in Zukunft in Finanz- und Steuerfragen unterstützen wird. Mit ihm verjüngt sich gleichzeitig der Vorstand der Stiftung Pro Liborius & Auferstehung. "Und das ist gut so!" wurde bei seiner Vorstellung und Begrüßung betont, denn die Stiftung ist auf die Zukunft gerichtet und soll einmal an kommende Generationen weitergegeben werden.

Ebenfalls ein Mann der ersten Stunde ist Alfred Böhnke, der gut 10 Jahre lang mit großem Einsatz dem Kuratorium der Stiftung vorgestanden hatte. "Er geht durch die eine Tür", verabschiedete ihn Vorstandsmitglied Gudrun Thiele, "aber er kommt durch die andere Tür wieder herein!" Alfred Böhnke hat sich nämlich in den Vorstand wählen lassen und wird dort zukünftig die Aufgabe übernehmen, die ordnungsgemäße Grabpflege der von der Stiftung zur Pflege übernommenen Gräber zu überwachen. Als viertes Mitglied im Vorstand wird er in Zukunft neben Bernhard Borgardt, Christian Harms und Gudrun Thiele die Stiftung unterstützen.
Als neuer Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Pro Liborius & Auferstehung wurde Helmut Kück begrüßt. Obwohl er bereits sehr aktiv in der Kirche ist, war er bereit, dieses Amt zu übernehmen, und dafür ist ihm die Stiftung sehr dankbar. Mit einem tatkräftigen Kuratorium im Rücken wird ihm seine neue Aufgabe sicherlich Freude machen.

Der Festgottesdienst wurde von Mitgliedern des Kuratoriums und Vorstandes der Stiftung aktiv mitgestaltet. Pastor Volker Rosenfeld begann mit der Auslegung des Predigtextes der Woche; andere übernahmen die Predigt und spannen ihre Gedanken hinzu, so dass eine lebendige "Patchwork-Predigt" entstand. Bei jeder Überleitung an den nachfolgenden "Mitprediger" wurde eine weitere Kerze entzündet, um so die Weitergabe des Stiftungsgedankens an die nachfolgenden Generationen zu symbolisieren.
Auch die Fürbitten - gesprochen von den Kuratioriumsmitgliedern Barbara Schröder und Christa Rademacher - bezogen sich unter anderem auch auf den Stiftungsgedanken und dessen Weitergabe in der Generationenfolge.
Da es sich bei der Stiftung Pro Liborius & Auferstehung um eine Stiftung beider Kirchengemeinden handelt, wurde der Gottesdienst auch von Pastoren beider Kirchengemeinden geleitet, nämlich Pastor Volker Rosenfeld und Pastor Rudolf Preuß.

Mit dem Gottesdienst beginnt die Stiftung Pro Liborius & Auferstehung eine alljährliche Gottesdienstreihe, die aktiv von der Stiftung mitgestaltet werden wird und die unter anderem dazu dienen soll, den Bremervördern die Arbeit der Stiftung und deren aktuellen Stand mitzuteilen.